Mittwoch, 17. Mai 2017

Diversifikation - Gold als Assetklasse

Diejenigen, die hier noch lasen als es los ging, wissen, dass ich immer zu (fast) 100% in Aktien investiert war und bin.

Es ist aber nun so, dass ich doch hinterfrage, ob das so noch gut ist - obwohl es ja statistisch und historisch betrachtet die stärkste Assetklasse ist.
Ich habe mich gefragt, ob es vielleicht an den hohen Ständen der Märkte und auch der Höhe meines Portfolios liegt, dass ich etwas nervös werde. Die Antwort ist JA!

Daher schnappte ich mir jüngst nochmals den guten Kommer und las ein paar Zeilen zu Korrelationen von Assetklassen, Diversifikation und das habe ich in regelmäßigen Abständen mit kleinen Denkpausen gemacht.

Für mich gibt es nur zwei grundsätzlich attraktive Klassen neben Aktien bzw. ETFs.
1. Betongold
2. Gold
Beide haben ihr für und wieder und werden auch von vielen anderen Spezialisten, Bloggern, etc. unterschiedlich eingeschätzt.

Eine wichtige Aussage von Kommer ist, dass die Assets eine möglichst geringe Korrelation zueinander aufweisen sollten.
Da ich mich aus diversen Gründen nicht in der Lage sehe in Immobilien zu investieren, gibt es nur eine Alternative. Die Assetklasse Gold korreliert langfristig nicht mit Aktienmärkten - nicht mit dem DAX und auch keinem anderen Index, auch wenn es vorkommen kann, dass die Anlageklassen zeitweise im Gleichschritt laufen.

Jetzt gibt es diverse Möglichkeiten die Anlage in Gold abzubilden...
... doch über das wie und das wieviel bin ich mir noch nicht sicher - zumal ich auch nicht meinen grundsätzlichen Ansatz "verwässern" möchte.

Sollte hier noch jemand mitlesen und eine fundierte Meinung dazu haben, bin ich sehr Auge ...und auch dankbar für die Anregung. ;))






Dienstag, 18. April 2017

1000 Tage ... 13.01.2020

Ich hatte es schon einige Male geschrieben.
... ich werde mein Ziel bis 40 NICHT erreichen!! Es ist nur noch ein halbes Jahr bis zu meinem 40sten und ich werde anders planen, ein neues Zielerreichungdatum und mir auch ein adaptiertes Ziel setzen müssen.

Das Datum steht (nämlich oben in der Headline), das etwaige Ziel auch (denn es hat sich nicht soooo wirklich geändert)!!

In 1000 Tagen möchte ich komplett finanziell unabhängig sein und machen können, wie mir beliebt. :-)

Nun gilt es zu planen, zu planen, zu planen - nachgedacht hatte ich nun schon viel .... und zu machen, machen, machen.

Donnerstag, 30. März 2017

When the shit hits the fan!! ...

Was dann?

Also dass die aktuellen Bewertungen der Indizes weltweit (mit Ausnahmen) hoch sind ist sicherlich unstrittig - egal welchen Bewertungsstandard man bemüht. Die Frage ist vielmehr, ob gerechtfertigt hoch oder eventuell nicht.

Wenn man die Frage mit "nee" oder "eher nicht" beantwortet, dann ist die nächste Frage wann es wieder runter geht. Das ist dann ein bisschen eine Markettiming-Fragestellung 🤓 ...
...ich will aber eigentlich nicht auf Markettiming hinaus sondern auf Anlageklassen und meine Verteilung (100% Aktien).










Wenn man den obigen Chart betrachtet, kann man einen aus der (kürzeren) Historie abgeleiteten "wahrscheinlichen Verlauf" des Dax für die Zukunft sehen. Abweichungen in Form eines auch "wahrscheinlichen" Korridors sind ebenfalls eingezeichnet. Interessanter für mich auch bei meinen letzten Überlegungen ist aber folgende Fragestellung:
Was ist denn, wenn aufgrund der komischen politischen, ökonomischen und "sonstwas" Lage uns demnächst eher etwas erwartet, wie das was im Chart als historisches Worst-Case dünn gestrichelt dargestellt wird?

Unwahrscheinlich, dass sowas passiert?
Habe mir vor kurzem auch noch wenige Gedanken dazu gemacht, da ja alles in Butter ist, mein Depot stetig hoch geht etc.pp.

Nun ja, hätte man die Ukrainer während der Fußball EM vor ein paar Jahren gefragt wo die sich als Nation in 5 Jahren sehen, dann wäre die Antwort vermutlich eine, die dem aktuellen Status nicht Rechnung tragen würde.

Ich will jetzt aber nicht die Welt schwarz malen und sagen, dass Ausländer unser Land überfluten, Trump und Putin die Welt beherrschen und so weiter und so fort. Will nur sagen: Vielleicht ist die Situation nicht so rosig, wie sie am Dow oder am DAX abgelesen werden kann.

Und so denke ich mir evtl. hätte ich nicht 100 Pro in Aktien gehen sollen auch wenn das bisher 1a funktioniert hat.

Aber es ist nie zu spät drüber nachzudenken, etwas zu ändern und so sind meine ganz heißen Kohlen momentan:
1. weitere nicht-korrellierende Assetklasse... ... und fast noch wichtiger 2. eine gute Idee zu finden, um passiven Cashflow zu generieren.




Montag, 27. März 2017

Ziele 2017

Das letzte Mal, dass ich meine Ziele hier niedergeschrieben habe war 2014!

Eigentlich wollte ich Anfang des Jahres (wie man das eben so macht) einzelne Bereiche, wie Berufung, Liebe, Geldanlage, Sport & Gesundheit herauspicken und für diese Teile meines Lebens Ziele definieren. Ich habe, wie immer, bei der Konkurrenz gespickt und bei mir hat es etwas gedauert bis sich meine Gedanken gesetzt haben und in meinem Kopf Ruhe eingekehrt ist.

Wie gewohnt, habe ich es mir wieder nicht zum finanziellen Ziel gemacht am Ende des Jahres mit dem Depot bei SOUNDSOVIEL Euro zu stehen. Wenn die "Märkte" es anders wollen oder gar der ominöse "Mr. Market" seine Hände im Spiel hat, dann guuuuute Nacht! :O
Auf sein Treiben hat man leider keinen Einfluss.

Mein finanzielles Ziel ist es daher einfach jeden Monat mindestens 700 € zu investieren. Da habe ich zumindest selber Einfluss drauf!
Früher war das Mal mehr aber, da meine Frau und ich uns getrennt haben und ich ihr und den Kids jeden Monat 1.100 € zukommen lasse, ist mehr einfach unmöglich.
Weiter möchte ich evtl. eine weitere Assetklasse zu meinem Investitionskosmos hinzufügen, um zu diversifizieren. Diese Klasse sollte gar nicht oder nur gering mit Aktien korrelieren. Manche der Blogger, denen ich folge halten Immobilien oder investieren direkt oder über ETF in Gold/Goldaktien. Da muss ich mir aber auch nochmal den großen Kommer schnappen und etwas lesen.

Außerdem möchte ich in irgendeiner Art und Weise einen Cashflow neben meinem Gehalt aufbauen. Damit wären wir dann auch schon bei Beruf & Berufung, denn meine Arbeit macht mir häufig Spaß aber es ist sehr stressig und ganz sicher nicht meine Berufung.

2013 war eine meiner besten Entscheidungen (wenn nicht sogar die beste) mit Crossfit anzufangen - siehe Ziele 2014. :)) Das mache ich immer noch und als fast 40jähriger habe ich heute das WOD 17.5 in 15:37 durchgehauen - eigentlich hat mich aber eher das Workout durchgehauen. ;P
Damit war ich doch Recht glücklich und wenn ich so im Stadtbild um mich schau bin ich dann doch noch ziemlich fit und gesund, wie es scheint. Für CrossFit habe ich jedenfalls dieses Jahr auch noch ein paar Ziele und somit kurz zusammengefasst:
1. 700€ monatlich sparen und investieren
2. Assetklasse hinzufügen
3. Cashflow neben Arbeit aufbauen
4. Über Berufung sinnieren
5. CrossFit > Muscle-Ups und Handstandlaufen lernen.

.... und natürlich meine Kids soviel sehen, wie es nur geht!! 😍

Mittwoch, 25. Januar 2017

Kein Licht am Ende des Tunnels,...

...da es noch ein seeeeehr weiter Weg ist und dennoch ein Lichtblick!!!


Ich habe mit meinem Depot nun einen weiteren Meilenstein geknackt - das erste Mal über 200.000 EUR.

Das es nicht ganz so viel zu schreiben gibt, wie die letzten paar Jahre wird sich bald ändern, denn ich muss es schaffen einen weiteren Weg finden meinen Umsatz/Cashflow zu erhöhen. Leider werden die Dividendeneinnahmen nicht reichen, um mein Ziel eines reichen Lebens so zu gewährleisten.

Aber wie man sieht kann man viel erreichen und es gilt nun etwas umzudenken.



Dienstag, 10. Februar 2015

Wasserstandsmeldung

Es hat sich viel getan. Persönliche Krise, neuer Job (mehr oder minder gezwungenermaßen)... undundund... und im Depot auch neue Höchststände. Die Gesamtsituation in der Welt scheint mir etwas angespannt aber so ists nunmal.

Untenstehend mal die historischen Stände. Mit meinem Ziel zum 40sten wird es wohl nichts werden aber die Entwicklung zeigt auch, dass jeder (auch geile Typen Otto-Normalverdiener, wie ich) vermögend werden können.

27.01.2015 > 162.474,34 Euro
05.12.2014 > 149.875,49 Euro  
15.04.2014 > 135.803,34 Euro
11.10.2013 > 129.830,04 Euro
04.08.2013 > 124.350,05 Euro
24.07.2013 > 123.229,19 Euro
24.05.2013 > 122.179,87 Euro
01.03.2013 > 113.666,07 Euro
04.01.2013 > 110.766,90 Euro
04.09.2012 > 106.509,56 Euro
14.08.2012 > 105.483,51 Euro 
01.05.2012 > 098.457,74 Euro
14.10.2011 > 088.500,00 Euro 
04.07.2011 > 101.600,00 Euro
06.06.2011 >
 096.500,00 Euro


... vorher war es weniger. Da ich aber leider keine Aufzeichnungen gemacht habe, ist es schwer zu sagen wieviel es wann war.

Man sieht, dass es eine langsame, mühselige aber dennoch stetige Entwicklung ist. Selbst, wenn die Börse jetzt böse crashen würde, dann wäre ich im Gegensatz zu vielen anderen Deutschen immer noch einer derjenigen die mehr haben als der große Rest. Ich finde - auch das - ist schon eine Leistung. Immerhin habe ich mich häufig selbst überzeugen müssen, auf dem richtigen Pfad zu bleiben. 

Donnerstag, 15. Mai 2014

...und wieder Grüße vom Finanzamt

Weil es mich letztens so gefreut hat, dass ich eine Steuerrückzahlung erhalten hatte, habe ich mich für 2013 extra ins Zeug gelegt und die Steuern etwas schneller erklärt! :)

Anfang der Woche hatte ich die gute Nachricht und seit heute habe ich etwa 750,00 € mehr auf dem Konto. Fast die Sparrate eines Monats. Ansonsten läuft es nicht so gut, da ich demnächst mit meinem Arbeitgeber im Clinch liegen könnte.

Abgesehen davon bin ich nun endlich meinen alten Scheiß-DWS-Top-Divi losgeworden, den ich schon tausend mal loswerden wolle und dies hier immer vollmündig angekündigt hatte.

Außerdem bin ich diese Woche mit meinem Depot knapp über 142.000,00 gelandet was mich durchaus gefreut hat. Muss mir in naher Zukunft wohl mal einige Gedanken über meine Zukunft machen! *seufz*